100% Bio-Frischfleisch

Wir haben den einzigen 100% Bio zertifizierten Fleisch-
und Wursttresen zwischen Hildesheim und Magdeburg

Bei uns finden Sie ausschließlich Fleisch und Wurstwaren in hoher Bio-Qualität. Unsere direkten Lieferanten sind allesamt handwerkliche Fleischereien, die bereits jahrelang Bio-zertifiziert sind und allerhöchste Standards einhalten. Artgerechte Haltung, gesunde Tiere, kurze Transportwege und eine handwerkliche Schlachtung sind die Basis für hochwertige Fleisch- und Wurstwaren in unserem 100% Bio-Fleischtresen.

Die überwiegend jahrzehntelangen Lieferbeziehungen basieren auf gegenseitigem Vertrauen und respektvollen Umgang. Natürlich unterliegen auch alle Stationen der Handelskette, vom Bauern bis zum Verkäufer, den strengen Biokontrollen. (Die genauen Unterschiede interessieren Sie? Den Link zu weiterführenden Informationen finden Sie am Ende der Seite.)

In unseren Wurstwaren werden ausschließlich natürliche Zutaten verarbeitet.

Unser hausgemachter Hähnchen-Rollbraten

Dabei ist der Verzicht auf Nitrit-Pökelsalz und Phosphate eine grundsätzliche Entscheidung von uns und unseren Lieferanten. Denn wir möchten hochwertige Lebensmittel ohne unnötige Zusatzstoffe, aber mit vollem Geschmack anbieten! Daher stellen wir einen Teil unserer Wurstwaren und Aufschnitte direkt vor Ort her und können damit unser Sortiment komplementieren.

Alle Tiere stammen von Bio-Verbands-zertifizierten Bauerhöfen.

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Alle Tiere stammen von Bio-Verbands-zertifiziert Bauerhöfen, oder dem Naturschutzverein FUN aus Hondelage. Sie können wesensgerecht ihrem natürlichen Verhalten nachgehen und verbringen einen Großteil ihrer Zeit unter freiem Himmel. Ihr Futter ist garantiert gentechnikfrei und stammt nicht aus den gerodeten Regenwaldregionen Südamerikas und Afrikas. Kurze Transportwege zur Schlachtung, eine Ruhephase vorher und kleine, bio-zertifizierte Schlachthöfe stehen für einen respektvollen Umgang und garantieren eine möglichst sanfte Schlachtung der Tiere.
Großschlachthöfe mit Akkordtötungen und die damit verbundene indirekte Duldung von Billiglöhnen sind mit unserem hohen Bio-Verständnis nicht vereinbar.

Unsere Lieferanten:

Bauckhof Klein-Suestedt
Fleischerei Linnewedel
Schunterrind vom Förderkreis Umwelt- und Naturschutz Hondelage
Bucheister – Bio aus der Hildesheimer Börde
Chiemgauer Naturfleisch


 

Besuch bei unserem Lieferanten FUN (Förderkreis Umwelt- und Naturschutz e.V.)

Der Guten Morgen Laden beim FUN-Besuch in Hondelage. Von links: Klaus Eichelmann (FUN), Bernd Hoppe-Dominik (FUN) und Jonathan Viedt (Guten Morgen bioladen*)

Im August 2017 besuchten wir den FUN e.V. in Hondelage. Dieser Förderkreis setzt sich aktiv für den Umwelt- und Naturschutz ein. Neben Exkursionen für Schüler_innen, Renaturierungen von Gewässern oder aktivem Amphibienschutz, zählt auch die Landschaftspflege durch Weidetiernutzung zu dem Tätigkeitsfeld des Vereins.

 

Die Tiere, irische Hochlandrinder, Wasserbüffel und Deutsches Schwarzbuntes Niederungsvieh, haben viel Platz auf ihren Weiden und stehen das ganze Jahr über draußen. Bei schlechtem Wetter bietet ihnen ein Unterstand Schutz.
Mastfutter ist tabu. Dafür können sie fressen, was ihnen die Wiese hergibt und werden im Winter nur mit Heu von umliegenden Wiesen gefüttert. Das heißt, die Tiere haben ein vollkommen artgerechtes Leben und helfen dabei noch, die Lebensräume und Biotope der Schunteraue zu erhalten.
Ein erfahrender Jäger erlegt das ca. 3 jährige Tier auf der Weide mit einem gezielten Schuss.

 


 

Besuch bei unseren Lieferanten Bauckhof Klein-Suestedt:

D e r   B a u c k h o f
Ein Bericht von Jonathan Viedt

Warum Hühnerfleisch und Eier vom demeter Bauckhof Klein Süstedt?

Der regionale Hof in der Nähe von Uelzen ist ein überzeugender demeter Betrieb. Als ich vor einiger Zeit den Bauckhof spontan besuchte und mir die Hühnerhaltung anschaute, wurde ich gleich freundlich von zwei Mitarbeitern dort begrüßt und herum geführt. Ich konnte Fragen stellen und mir die Tiere, die Ställe, die Gehege und die Eier-Verpackung anschauen. Was mich persönlich am meisten beeindruckte ist, dass der Bauckhof in Klein Süstedt vielfältig sozial und ökologisch engagiert ist. Hier arbeiten hier mehrere Menschen mit Behinderungen in diesem Betrieb. Sie helfen bei der Versorgung der Tiere und übernehmen dabei selbstständig mehrere Aufgaben. Auf mich wirkte die Zusammenarbeit sehr inklusiv, genauso wie wir es auch hier im Guten Morgen Laden leben.

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Alternative Hühnerzucht

Um aus der monopolisierten Zucht von Lege- und Masthühnern heraus zu kommen, startete der Bauckhof vor ca. 2 Jahren die eigene Zucht bzw. Kreuzung zweier Hühnerrassen. Gefördert vom Land Niedersachsen und begleitet von Wissenschaftlern, dienen sie dazu, erste eigene Erkenntnisse über Hühnerzucht zu generieren, die dem nachhaltigen Anspruch der Bio-Richtlinien entsprechen. Das Problem liegt nämlich darin begründet, dass es weltweit drei Unternehmen gibt, von denen über 90% aller Hühner entstammen. Doch diese Hühner sind auf Leistung gezüchtet, brauchen viel Kraftfutter (oft Sojaschrot) und sind anfällig für Krankheiten. Da die Bio-Richtlinien, besonders von den Verbänden, extensive Landwirtschaft fordern und fördern, sind diese Hühnerrassen kaum geeignet. Daher sucht der Bauckhof nach Rassen, die besser Gras verwerten können und somit weniger Kraftfutter brauchen, die resistenter gegen Umwelteinflüsse sind und die gleichzeitig für eine extensive Mast geeignet sind.

Aktiv für die Aufzucht des Bruderhahns

Auch das Thema Bruderhahn wird in diesem Betrieb angegangen. Die Hähne der eierlegenden Hühner werden separat gehalten und extensiv gemästet. Damit wird das, aus meiner Sicht, unnötige Töten des männlichen Kükens vermieden. Zwar haben die Bruderhähne deutlich weniger Fleischansatz, die Haltung von ihnen dauert länger und es ist bei ihnen ein etwas unruhigeres Zusammensein, doch ich finde diese Initiative sehr gut, denn hier wird auf die sinnlose Tötung verzichtet und die Hähne können in einem guten Umfeld aufwachsen.

Kreative, natürliche Doppelnutzung der Auslauffläche

Die Auslaufflächen der Mobilställe werden beim Bauckhof in zweierlei Hinsicht genutzt. Zum einen können die Legehennen und die Bruderhähne draußen scharren und zum anderen dient diese Fläche einem Forstbetrieb als Fläche für Pappeln. Diese Bäume dienen den Hühnern als Schutz vor Greifvögeln und bringen gleichzeitig Schatten an heißen Sommertagen. Solche natürlichen Doppelnutzungen sind ideal für die biologische Landwirtschaft, da so die begrenzte Fläche optimal, aber extensiv genutzt wird.

Hofeigene Sojabohnen für die Hühner

Eine weitere Pioniertat ist der Anbau von Sojabohnen auf den eigenen Ackerflächen. Soja ist ein wichtiges Futtermittel in der Tierzucht, da es viel Eiweiß enthält und recht hohe Erträge pro Hektar liefert. Da allerdings unsere Breitengrade den Anbau erschweren, wird Bio-Soja oft in Rumänien, Bulgarien und Ungarn angebaut. Um diese Transportwege zu verkürzen, hat der Bauckhof eine Initiative gestartet und baut auf einem Versuchsfeld verschiedene Sorten demeter Soja an. Bisher kann noch nicht abgeschätzt werden, ob dieser Anbau auch einen Ertrag pro Fläche bringt, der mit dem notwendigen Aufwand und der Flächenbindung in Einklang steht. Doch solche eigenen Initiativen finde ich überaus sinnvoll und unterstützenwert, da hierdurch die Kreislaufwirtschaft des landwirtschaftlichen Betriebs noch weiter gesteigert wird und Importe verringert werden.

Der demeter Bauckhof Klein Süstedt – ein nachhaltiger Partner

Insgesamt betrachtet sehe ich den Bauckhof Klein Süstedt als nachhaltigen Partner für den Guten Morgen Laden und freue mich, dass wir seit einiger Zeit die hochwertigen Lebensmittel von diesem demeter Hof anbieten können. Ich bin davon überzeugt, dass ein solcher Betrieb, der gesunde Tiere hält, gut mit ihnen umgeht und eine nachhaltige, umweltschonende Landwirtschaft betriebt, genau diese hochwertigen und gesunden Lebensmittel erzeugt. Eine zukunftsweisende Partnerschaft – der Guten Morgen Laden und der Bauckhof Klein Süstedt.

Bilderstrecke von Jonathans Besuch beim Bauckhof:


 

Bioland Fleischerei Buchheister – unser langjährigster Partner

Im Jahr 1888 wurde die Fleischerei Buchheister gegründet. Seit 1986 ist sie nach den strengen Bioland Richtlinien zertifiziert und seit den 1990er Jahren ist sie ein kompetenter Partner für regionales Bio-Fleisch von uns. Somit ist Buchheister unser ältester Lieferant für hochwertige Fleisch- und Wurstwaren.
Diese Fleischerei stellt herzhafte Wurstwaren und Schinken her, die ausschließlich mit zertifizierten Bio-Zutaten produziert werden. Dabei ist zudem der Verzicht auf Nitritpökelsalz eine der grundlegenden Entscheidungen.
Zwar schlachtet der Betrieb nicht mehr vor Ort, doch bezieht er ausschließlich Fleisch von Bioland-Höfen aus dem Norden. Von welchen Landwirten die jeweiligen Tiere kamen, kann bei jeder Lieferung eingesehen werden und sichert volle Transparenz.
Auch beim Thema Sozialstandards, die besonders beim konventionellen Fleischerhandwerk häufiger umgangen werden, setzt Buchheister hohe Maßstäbe und arbeitet aktiv gegen eine „Geiz ist geil“ Mentalität. Für die Fleischerei ist ein fairer Umgang mit seinen Lieferanten und Mitarbeitern eine Grundvoraussetzung.
Die Bioland Fleischerei Buchheister ist und bleibt für uns ein wichtiger Lieferant für hochwertige, regionale Bio Fleisch und Wurstwaren und wir freuen uns, dass wir eine so lange Partnerschaft auf Augenhöhe etablieren konnten.


Besuch unseres Fleichtresen-Teams bei Fleischerei Linnewedel

Ein Bericht von Jonathan Viedt

Wir waren unterwegs bei unserem Bioland-Lieferanten in Eschede am Rande der Südheide und auf dem unweit entfernten Bio-Hof, auf dem die Bioland-Schweine gehalten werden.

Bioland Hof „Marvede“

Als erstes bei unserem Lieferanten-Besuch haben wir uns den Bioland Hof „Marvede“ angesehen, von dem alle Bio-Schweine stammen, die in der Fleischerei Linnewedel geschlachtet werden. Nur gut 6 km entfernt liegt der familiengeführte landwirtschaftliche Betrieb. Die Schweine, die hier gehalten werden, laufen natürlich auf Stroh und können jederzeit in den Auslauf nach draußen. Sie leben in kleinen Gruppen und bekommen zum überwiegenden Teil hofeigenes Futter. Die Tiere haben viel Platz zum Laufen und Spielen und dürfen langsam und ohne den Einsatz von Antibiotika aufwachsen. So kommen ausschließlich gesunde und entspannt lebende Schweine von diesem Hof.

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Die Fleischerei Linnewedel

Die Fleischerei Linnewedel ist ebenfalls ein familiengeführter Betrieb, der in der dritten Generation besteht. Rolf Linnewedel, der Inhaber und Fleischermeister, arbeitet gemeinsam mit seiner Frau und seinen Töchtern sowie einigen Gesellen in dieser handwerklichen Fleischerei.
Die Tiere, die ausschließlich aus der näheren Umgebung herkommen, werden hier vor Ort in einem Nebengebäude nach einer Ruhephase geschlachtet. Dies geschieht in sorgsamer, einzelner Handarbeit und nicht in Massen und vor allem nicht im Accord durch Leiharbeiter, wie dies in konventionellen Schlachthäusern üblich ist. Hier wird noch jedes Tier respektvoll und mit Ruhe behandelt. Nach der Schlachtung werden die Tiere zerlegt und größtenteils direkt verarbeitet. Dabei wird natürlich bei der Bioland-Wurst auf Zusatzstoffe wie Nitritpökelsalz oder Phosphate grundsätzlich verzichtet. Es werden so hochwertige Lebensmittel in handwerklicher Tradition hergestellt.

Wissen, wo es herkommt

Da Herr Linnewedel langjährige Beziehungen zu allen seinen Lieferanten pflegt, weiß er grundsätzlich genau, wo alle Tiere herkommen. Er arbeitet beispielsweise auch mit dem Bauckhof Klein Süstedt zusammen, von dem wir unter anderem unser Hähnchenfleisch bekommen. Für diesen Hof stellt er z.B. hochwertige demeter Fertiggerichte in Gläsern her. Wir freuen uns, einen so kompetenten und für Transparenz sorgenden Bioland-Fleischer als unseren partnerschaftlichen Lieferanten zu haben.

 


 

Der Hof „Öx“

Ein Bericht von Jonathan Viedt

Unser Lieferant für Bioland zertifiziertes Wassergeflügel

Im November war ich beim Bioland Hof Öx in Nordhessen. Von diesem Hof bekommen wir das Wassergeflügel, also Gänse und Enten, zu Weihnachten.

Hier im dünnbesiedelten Hügelland haben die Tiere viel Platz. Tagsüber weiden die Enten und Gänse auf saftigen Kleegraswiesen. Diese Weiden werden regelmäßig gewechselt, damit immer frisches Grün vorhanden ist und die Fläche nicht überweidet wird. Als Kraftfutter gibt es eine Bio-Getreidemischung, die zu 70% vom den eigenen Feldern stammt und in der hofeigenen Mühle zubereitet wird.

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Am Abend kommen die Enten und Gänse in einen Übernachtungsgehege, das mit einem Elektrozaun Waschbären und Füchse abhält.

Während die Gänse buchstäblich im “Gänsemarsch” in das Quartier laufen, müssen die Flug- und Pekingenten jeden Tag von der Wiese in ihre sichere Bleibe getrieben werden.

Viel Auslauf, gesundes Futter und den ganzen Tag frische Luft, so werden die Enten und Gänse beim Bioland Hof Öx gehalten.

Ich konnte mich persönlich davon überzeugen, dass der langjährige Hof Bio-überzeugt arbeitet und es den Tieren gut geht. Ich danke Jörg Kaiser für die umfassende Hofführung.

 


Weiterführende Infos:

Vergleich-Bioland-EG-Bio-Verordnung
Vergleich-Naturland-EG-Bio-Verordnung
Vergleich-Biokreis-EG-Bio-Verordnung
Vergleich-demeter-EG-Bio-Verordnung